Dezentere Benachrichtigungen unter Android

Archit Agarwal
Archit Agarwal
Antonio Sartori
Antonio Sartori

Veröffentlicht: 22. Juli 2026

Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Deshalb nehmen wir einige Änderungen vor, um die Ermüdung durch Benachrichtigungsaufforderungen beim Surfen im Web zu verringern. Ab Chrome 155 wird in Chrome für Android ein neues Benachrichtigungssystem eingeführt. In diesem Artikel wird beschrieben, wie die Änderung für Nutzer aussieht, und es wird erläutert, welche Änderungen Sie am Code vornehmen müssen, um diese neue Nutzererfahrung zu nutzen.

Die Benachrichtigung auf einem Smartphone mit den Optionen „Zulassen“ oder „Verwalten“.
Leichtere Benachrichtigungsaufforderungen unter Android
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Unsere Studien und Tests haben ergeben, dass diese weniger aufdringliche Benachrichtigungs-UI ein ähnliches Verständnis wie die vorherige Version ermöglicht, aber die Nutzerfreundlichkeit deutlich verbessert. So können Nutzer eine fundierte Entscheidung treffen, ob sie Websitebenachrichtigungen abonnieren möchten, ohne dass ihr Besuch unterbrochen wird.

Zusätzlicher Einstiegspunkt in den Website-Einstellungen

Damit Nutzer jederzeit Abos abschließen können, führen wir einen Einstiegspunkt für Benachrichtigungsabos ein, der direkt in die Benutzeroberfläche für Website-Einstellungen von Chrome integriert ist. Diese Option ist verfügbar, nachdem eine Website den Nutzer zum ersten Mal um die Erlaubnis gebeten hat, Benachrichtigungen zu senden.

Das Berechtigungsdialogfeld mit Optionen zum Steuern von Benachrichtigungen und der Kameranutzung.
Benachrichtigungs-Abo in den Website-Einstellungen.

Wenn ein Nutzer bei der ersten Aufforderung auf der Website keine Entscheidung trifft, kann er Benachrichtigungen zu einem späteren Zeitpunkt abonnieren.

Mögliche Implementierungsänderungen für Websites

Die Berechtigungsanfrage für Benachrichtigungen läuft ab, wenn das nicht blockierende Prompt abläuft, auch wenn der Nutzer keine Entscheidung getroffen hat. Daher muss Code, der prüft, ob eine Berechtigung erteilt wurde, wie im folgenden Beispiel, geändert werden.

// Request notification permission and subscribe if granted.
Notification.requestPermission().then((permission) => {
  // This will run with permission='default' if the non-blocking
  // permission prompt times out.
  if (permission === 'granted') {
    subscribeToPushNotifications();
  }
});

Damit Sie Benachrichtigungsabos erhalten, wenn Nutzer die Website-Steuerelemente verwenden, um sich anzumelden, sollten Sie auch Änderungen am Berechtigungsstatus im Blick behalten.

navigator.permissions.query({ name: 'notifications' })
  .then(permissionStatus => {
    permissionStatus.onchange = () => {
      if (permissionStatus.state === 'granted') {
        subscribeToPushNotifications();
      }
    };
  });

Best Practices für Entwickler: Kontextbezogene Prompts

Wenn Sie beim Laden einer Seite sofort nach Benachrichtigungsberechtigungen fragen, kann das zu Problemen führen und die Nutzerfreundlichkeit der Website beeinträchtigen. Stattdessen empfehlen wir, dass Websites Aufforderungen an relevanten Kontext binden. So können Nutzer besser nachvollziehen, warum es sinnvoll ist, Benachrichtigungen von einer Website zuzulassen. Hier einige Beispielszenarien:

  • E-Commerce:Lieferupdates direkt nach der Bestellung anbieten.
  • Veröffentlichen:Vorschlagen von Themenbenachrichtigungen, nachdem Nutzer mehrere ähnliche Nachrichtenartikel gelesen haben.
  • Reisen:Der Nutzer wird gefragt, ob er Benachrichtigungen zu Preisänderungen erhalten möchte, nachdem er nach bestimmten Flügen gesucht hat.